Branchentreff 2026

VIZ Branchentreff 2026 im Schloss Luberegg: KI, Führung und persönlicher Austausch im Fokus

Der VIZ Branchentreff 2026 brachte Fach- und Führungskräfte der Gebäudetechnik im Schloss Luberegg zusammen. Im Zentrum standen der verantwortungsvolle Einsatz künstlicher Intelligenz, neue Impulse für die Zusammenarbeit von Handwerk und Industrie sowie persönliches Networking.

Luberegg. Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt – und damit auch die Anforderungen an Führungskräfte, Unternehmen und die Zusammenarbeit innerhalb der Gebäudetechnikbranche. Beim VIZ Branchentreff 2026 im Schloss Luberegg wurde deutlich: Entscheidend ist nicht allein, ob KI eingesetzt wird, sondern wie sie verantwortungsvoll, praxisnah und mit erkennbarem Mehrwert genutzt wird.

Das Programm bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aktuelle fachliche Perspektiven und zugleich ausreichend Raum für Begegnung, Austausch und Vernetzung. In einem besonderen Ambiente diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie der Gebäudetechnik über Chancen, Verantwortung und konkrete Anwendungsmöglichkeiten.

KI und Arbeitsrecht: Verantwortung in der Führung

Sebastian Klockler (ÖGB) widmete sich in seinem Vortrag dem Thema „KI und Arbeitsrecht – worauf ich als Führungskraft achten muss“. Dabei beleuchtete er insbesondere die Verantwortung von Führungskräften beim Einsatz KI-gestützter Anwendungen im beruflichen Alltag.

Im Fokus standen Fragen, die viele Unternehmen derzeit beschäftigen: Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten? Wie lassen sich Mitarbeitende beim Einsatz neuer Technologien begleiten? Und wie können Führungskräfte sicherstellen, dass Innovation und Verantwortung Hand in Hand gehen? Der Vortrag zeigte, dass KI nicht nur technische, sondern auch organisatorische, arbeitsrechtliche und menschliche Aspekte berührt.

Von der Nutzung zur Wirkung

Wie KI Handwerk und Industrie in der Gebäudetechnik gemeinsam weiterbringen kann, zeigten Florian Fahrner und Jörg Eberhardt in ihrem Impulsvortrag „Von der KI Nutzung zur Wirkung“. Die zentrale Botschaft: Der größte Nutzen entsteht dort, wo digitale Werkzeuge nicht isoliert betrachtet werden, sondern konkrete Prozesse verbessert, Wissen zugänglich gemacht und die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette gestärkt wird.

Gerade für die Gebäudetechnik bietet KI das Potenzial, Abläufe effizienter zu gestalten, Informationen besser zu nutzen und neue Formen der Kooperation zwischen Handwerk und Industrie zu ermöglichen. Voraussetzung dafür sind ein gemeinsames Verständnis, anwendungsorientierte Lösungen und der Mut, digitale Technologien aktiv in die Praxis zu überführen.

Austausch als wesentlicher Erfolgsfaktor

Neben den fachlichen Impulsen spielte auch das persönliche Miteinander eine zentrale Rolle. Die Programmpunkte „Socializing und Networking“ boten Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und bestehende Partnerschaften innerhalb der Branche zu vertiefen.

Den stimmungsvollen Abschluss bildete „Ausklang Arbeitsalltag“ mit Patrick Hartmann, bekannt als Genussmentor. In entspannter Atmosphäre konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Eindrücke des Tages nachwirken lassen und den Branchentreff bei Genuss und guten Gesprächen ausklingen lassen.

Der VIZ Branchentreff 2026 im Schloss Luberegg unterstrich damit einmal mehr die Bedeutung des fachlichen Dialogs und persönlicher Netzwerke für eine zukunftsorientierte Gebäudetechnikbranche. KI wurde dabei nicht als Selbstzweck verstanden, sondern als Werkzeug, das dann Wirkung entfaltet, wenn es verantwortungsvoll eingesetzt und gemeinsam gestaltet wird.

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